Guntram Vesper

 

 

 

Guntram Vesper, 1941 in der sächsischen Kleinstadt Frohburg als Sohn eines Landarztes geboren, kam 1957 über West-Berlin in die Bundesrepublik, war Hilfsarbeiter, Heimschüler und Student und lebt heute als Schriftsteller und Privatgelehrter in Göttingen und in Reiskirchen am Vogelsberg.

Vesper veröffentlichte mit zweiundzwanzig Jahren seinen ersten Gedichtband in der legen - dären Eremiten-Presse des VauO Stomps, vier Jahre später las er auf der letzten großen Tagung der Gruppe 47.

Seit 1973 Mitglied des PEN, erhielt der Autor 1983 den Märkischen Kulturpreis, 1984 den Förderpreis Literatur des Berliner Kunstpreises, 1985 den Peter-Huchel-Preis sowie den Niedersachsen-Preis, 1987 den Prix Italia und 1990 den Literaturpreis Hessischer Landbote Gießen. 1997 war er Stadtschreiber der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, 1999 hielt er sich neun Monate auf dem Künstlerhof Schreyahn im Hannoverschen Wendland auf, und im Jahr 2ooo wurde er als Arbeitsgast für zwölf Monate in das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg berufen. 2006 Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung von 1859 in Weimar.

Guntram Vesper gehört der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz und als Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste in Leipzig an. Er nahm Gastprofessuren und Poetikdozenturen an den Universitäten Mainz, Essen, Kassel und Leipzig sowie an vier amerikanischen und drei kanadischen Hochschulen wahr.

Neben den Büchern fünfundzwanzig Hörspiele und zehn Radioessays. Drei Fernsehfilme. Umfangreiche Forschungsarbeiten zur Sozial- und Kriminalgeschichte des 19. Jahrhunderts. Buch des Monats. „ Hörspiel des Monats”. Zweimal Platz 1 der Kritiker-Bestenliste.

Vesper ist auch Zeichner, Büchersammler, Herausgeber und gelegentlich Kritiker.

 

 

Biographie/Foto
Bibliographie
"Landmeer"
Internat Friedberg
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